05.11.2019 in Ebringen.

Im Naturschutz ist das Pflanzen von Streuobst eine beliebte Maßnahme von engagierten Privatleuten, Kommunen und Naturschutzgruppen. Im Rahmen vielfältiger Naturschutzplanungen (Natura 2000, Ökokonto, Biotopverbund, etc.) werden Streuobstbestände neu angelegt bzw. die Anlage gefördert.

Bei vielen Pflanzungen, vor allem jenen die ohne Engagement an der Sache im Rahmen von Kompensationsmaßnahmen erfolgt sind, sieht die Realität sehr ernüchternd aus. Bäume wachsen nicht oder schlecht an, sind nicht oder fachlich ungenügend geschnitten oder aufgrund fehlender Sorgfalt bei der Grünlandbewirtschaftung beschädigt. Die Aufzählung ließe sich fortsetzten, ein naturschutzfachlich bedeutsamer Streuobstbestand wird in diesen Fällen nicht erreicht.  Die Kompensation bzw. die Naturschutzziele finden also nur auf dem Papier statt.

Der BVDL bietet hier das Praxisseminar Streuobstmanagement mit der Zielsetzung an, die Rahmenbedingungen für die Herstellung und Erhaltung naturschutzfachlich bedeutsamer Streuobstbestände in Theorie und am praktischen Beispiel im Naturschutzgebiet Schönberg bei Freiburg aufzuzeigen. Von der Pflanzung über den Revitalisierungsschnitt bis zur statisch konservierenden Erhaltung von Baumruinen werden die Maßnahmen vorgestellt. Ein zweiter Schwerpunkt widmet sich dem Grünland als Unterwuchs sowie dessen Bewirtschaftung und Pflege.

Weitere Informationen sowie das Programm entnehmen Sie bitte dem Faltblatt.

Zur Anmeldung füllen Sie den Anmeldebogen auf dem Falblatt aus, und senden ihn an:

BVDL-Geschäftsstell
Markus Mayer
Mooswaldstr. 7
79227 Schallstadt